MailPoet PlugIn – WordPress ToolTipp

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MailPoet PlugInEs gibt zwar auf dieser Seite schon einen Artikel über das Newsletter Tool MailPoet Plugin, der ist aber veraltet (mein Gott, schon von 2013 …). Und genau so wie damals, muss ich auch hier das hohe Lied von WordPress und solchen PlugIns singen. Denn MailPoet ist ein voll ausgestattetes Newslettersystem – mit dem gesetzlich vorgeschriebenem Double Opt In Methode (Erklärung unten), einem in der neuen Version stark verbessertem Abonnenten Management und einer sehr intuitiv bedienbaren Designoberfläche für das Gestalten von Newslettern. Und das in einer Free Version bis zu 2000 Abonnenten. Und das geht so:

Die Grundfunktionen des MailPoet Plugin

Geladen wird das MailPoet Plugin über das WordPress Repositorium und erscheint dann in der linken Seitenleiste relativ weit unten als “MailPoet” mit den Unterpunkten “Emails, Formulare, Abonnenten, Listen, Einstellungen, Hilfe, Premium”. Und damit hat man ein vollständiges Email Marketing System. Und seit der neusten Version auch, wenn gewünscht, mit professionellem Versand. Aber der Reihe nach:

MailPoet PlugIn
Ein paar der Layoutvorgaben

In Emails kann man die zu versendenden Emails erstellen. Die sind in drei Kategorien unterteilt: Newsletter, Willkomens Emails und Beitragsbenachrichtigungen. Die ersten sind die Newsletter, die man so kennt. Ich erstelle einen per Hand und sende ihn an meine Abonennten. Dabei kann ich mich eines Layouters bedienen, der Vorlagen hat, die per Drag und Drop anpassbar sind. Dabei kann ich Text einfügen, Bilder und auch dynamische Inhalte. Also bestehende Artikel aus der Seite. Am Schluss fügt man noch den Footer hinzu und kann dann senden.  Zuerst eine Probemail an sich selbst und dann an alle Abonnenten.Im Footer muss immer der “Austragen” Link, ein Link zum Impressum und zur Datenschutzerklärung erscheinen! Die Willkommens Email ist ein hervorragendes Tool: Hier designed man ebenfalls mit den Vorgaben, kann ebenfalls die verschiedensten Inhalte einfügen und dann einstellen, wann dieser Newsletter und an wen versandt werden soll. Bei mir z.B. erhält man 1 Stunde nach Anmeldung eine Mail, in der ich die einzelnen Möglichkeiten erkläre, wie man diese Seite hier nutzen kann. Wer wissen möchte, wie das aussieht, kann sich unten ja gern zum Newsletter anmelden. 🙂 Die Beitragsbenachrichtigungen tun genau das, was der Name sagt: Hier werden Abonnenten informiert, wenn neue Inhalte veröffentlicht werden. Hierbei kann man auch eine Menge definieren, ab wie vielen Beiträgen gesendet wird, welche Gruppe von Abonnenten das erhalten soll und natürlich auch das Design.

Unter Formulare erstellt man ganz einfach die Anmeldeformulare. Ein kleiner Tipp: So niederschwelig wie eben möglich. Ich möchte nur die Mailadresse wissen. Damit kann ich zwar nicht auf personalisierte Anreden zurückgreifen. Die finde ich aber eh blöd, weil doch jeder weiß, wie so was gemacht wird. Außerdem können hier Shortcodes der jeweiligen Formulare erstellt werden, damit das Anmeldeformular überall eingesetzt werden kann und nicht nur in der Sidebar mit einem Widget.

Unter Abonnenten sind eben alle angemeldeten Newsletter User aufgeführt mit dem jeweiligen Status, unbestätigt oder eingetragen. Hier könnte man auch per Hand Abonnenten einfügen oder auch per Bulk Import über eine CSV Datei. Das könnten z.B. User aus einem System sein, das man bisher genutzt hat und die man per CSV exportiert hat.

In Listen kann man jetzt Listen anlegen. Eine ist immer vorinstalliert und heißt: Meine erste Liste. Die kann man nutzen, sieht aber doof aus, weil es schon Stellen gibt, an denen der Name auftaucht. Was aber auch wichtig ist zu verstehen: Man kann hier auch mehrere Listen erstellen, die dann auch jeweils einem anderen Formular zugeordnet werden. Sprich, man kann auf einer Seite durchaus auch mehrere Newsletter anbieten. Jeder Liste kann man beliebig viele Abonnenten zuordnen.

MailPoet PlugIn
Ein paar Einstellungsmöglichkeiten

In den Einstellungen werden zuerst einmal generelle Einstellungen durchgeführt, wie die Mailadresse, an die Benachrichtigungen gesendet werden. Aber auch die Texte der Mails, die automatisiert verschickt werden. Dabei kann man sich vorgegebener Shortcodes bedienen, die z.B. den Namen der eingetragenen Liste erwähnen (s.o.). Das kann sinnvoll sein, wenn man mehrere Newsletter auf der Seite anbietet. Und hier stellt man ein, welche Seiten bei welchem Schritt erscheinen. nach Klicken des Bestätigungslink komme ich z.B. entweder auf die Standard Seite des MailPoet Plugin oder kann selber eine erstellen. Bei mir sieht das z.B. dann so aus. Diese Seiten zu individualisieren lohnt sich, um so die User gleich wirklich in die eigene Welt einzuladen. Funktioniert simpel: Erst Seite anlegen, dann zurück in die Einstellungen und über das Dropdown Menü die erstellte Seite auswählen.

Unter Hilfe und Premium erhält man die jeweiligen Infos. Kurz zur Premium Version: Ich hab schon erwähnt, die wird erst ab 2000 Abonnenten nötig, es gibt ein paar weitere Features, die allerdings vor allen Dingen mit dem Sendeverfahren zu tun haben. Ist für Einsteiger alles nicht relevant.

Die Besonderheiten des MailPoet Plugin

Die Company hinter dem MailPoet Plugin kommt aus Frankreich – also Europa – also DSGVO. Insofern ist es konsequent, dass man nicht mehr wie in früheren Versionen wählen kann, ob man die Double Opt In Variante oder die einfache nimmt. Dabei sei kurz Double Opt In erläutert: Der User meldet sich über ein Formular an mit seinen Credentials. Dann erscheint auf der Webseite eine Meldung, dass eine Bestätigungsmail auf dem Weg ist. Diese wird automatisiert versandt. Wie erläutert, kann man den Text genau dieser Mail in den Einstellungen anpassen. In dieser Mail ist dann ein Link, der von der potentiellen Abonnentin geklickt werden muss. Erst wenn das passiert, wird der Abonnent als “bestätigt” in der Datenbank eingetragen. Weil er sich zweimal entschieden hat – Double Opt In.

MailPoet PlugIn
Das professionelle Sendeverfahren von Mailpoet unter den Einstellungen

Eine weitere wichtige Einstellung ist das Sende-Verfahren: In den alten Versionen hatte man als einzige kostenlose Variante das Senden über den Seitenhost. Das war zwar einfach zu konfigurieren, aber extrem langsam im Versenden und nicht wirklich gut in der Empfangssituation, weil Mails häufig im Spam landeten. Jetzt bietet das MailPoet Plugin eine eigene Sendevariante an. Die ist schnell, spamvermeidend und auch bis 2000 Abonnenten kostenfrei. Man muss sich zwar per Mail direkt beim Team des MailPoet Plugin bewerben, bekommt aber prompt Antwort mit ein paar Fragen, die man beantworten muss. Danach gibt es einen Key, den gibt man unter den Einstellungen ein und schon ist man set! Und hat – neben all den anderen High Class Features – ein wunderbar funktionierendes Newsletter System – und das bis 2000 Abonnenten kostenfrei. Klingt komisch, ist aber war 😎

Ich schwöre auf das MailPoet Plugin. Mit ein bisschen Erfahrung geht das Verfahren auch sehr einfach. Und vor allen Dingen professionell. Und DSGVO konform. Dazu noch eine kleine Bemerkung: Wenn man eine sogenannte “White List” haben will, sollte man wirklich nur Abonnenten akzeptieren, die sich selbst über das Double Opt In Verfahren angemeldet haben. Wenn einzelne User, oder evtl. auch ganze Listen hinzufügt werden, sollte man daran denken, dass man nachweispflichtig ist, wenn denn ein Datenschützer anklopft. Aber auch, wenn eine Empfängerin anklopft und fragt, wo man denn die Adresse her hat. Und das ist auch gut so. Insofern, immer schön sauber bleiben, sonst wird schnell eine “Grey List” daraus.

Und wer den ganzen Prozess mal durchmachen will, meldet sich einfach unten zum Newsletter an. Tut nicht weh, wirkt wunder und ab dann ist das Internet Dein Freund!

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Comment

8 Replies to “MailPoet PlugIn – WordPress ToolTipp”

  1. Hallo Markus,
    wenn man die eigene Sendevariante von MailPoet verwendet, bräuchte man aber doch einen ADV-Vertrag mit dem Anbieter, um den Newsletter auch tatsächlich DSGVO-konform zu betreiben. Denn in dem Fall würden die Daten ja nicht mehr über die Server des eigenen Hosters, sondern eben über die von MailPoet verarbeitet werden. Ich habe auf der Seite von MailPoet allerdings nichts dazu gefunden. Weißt Du evtl. etwas darüber?
    Gruss,
    Karola

  2. Hi,
    ich habe MailPoet installiert, alle Anmeldungen, Schlüssel und Email-Adressen sind OK. Leider wird der Newsletter nicht verschickt. Er bleibt im Senden stecken. Stattdesse erscheint beim Bearbeiten des Newsletter die Meldung: “Alle E-Mails müssen einen „Austragen“-Link beinhalten. Füge deiner E-Mail ein Footer Widget hinzu, um fortzufahren.” und der “Weiter”-Button ist inaktiv. Der Link ist aber definitiv vorhanden.

    Wie kann ich die Blockade lösen?

    1. Es geht um das Footer Widget, das per Drag und Drop eingefügt werden kann. Mail Poet ist DSGVO sicher gebaut, deswegen diese Sicherheitsnummer.

  3. Hallo Markus,

    ich finde MailPoet auch gut, aber jetzt stehe ich zum ersten Mal an einer Wand. Ich nutze momentan ein Formular zum Download eines Whitepapers. Klappt bestens. Jetzt wollte ich ein zweites Formular nutzen für Anmeldung zum Newsletter, aber da kann ich kein zweites Bestätigungsmail anlegen… Any ideas? Ich wäre sehr dankbar!
    merci! Silvia

    1. Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du eine ander Mail nutzen, über die die einkommenden Mails benutzt werden. Das ist so in Mail Poet nicht vorgesehen – Du kannst zwar verschieden Listen, verschiedene Anmeldeformulare nutzen, aber alles immer über eine Mailadresse – was ja aber auch kein Problem ist, oder?

  4. Ja, das auch. Aber hautsächlich ist das Problem, dass bei der Bestätigung für den Download steht “Danke, dass Sie unser Whitepaper downloaden wollen. Bitte bestätigen Sie dies mit dem Link”. Nach der Bestätigung geht dann MailPoet auf eine Seite auf meiner Website, auf der sich der Knopf zum Downloaden befindet, sowie der Text: Danke für Ihr Interesse und viel Spass beim lesen.
    Das funkioniert natrülich alles nicht, wenn ich nun ein Formular zur Anmeldung für einen Newsletter mache…
    Ich befürchte, es gibt keine Lösung dafür. Aber danke für deine Uterstützung!
    herzlich : Silvia

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