Post App Zeit

Square

Heute hat jeder ne App. Viele wissen auch, dass eine iPhone App alleine nicht ausreicht – zumindest Android sollte mit dabei sein – manche möchten auch Blackberry Ausführungen Ihrer Anwendung bereitstellen – letztendlich bestimmt das Budget, was dem Endkunden alles bereitgestellt wird. Und dass diese Apps gratis sind, versteht sich von alleine. Denn alle wissen, dass das die modernen Marketingausgaben sind – und so wird mächtig upgedated, wenn denn das jeweilige Betriebssystem ein Update erhält und Agenturen, die früh in dieses Geschäft in Know How investiert haben, freuen sich über einen stetigen Geldfluss.

Die Tatsache, dass man sich mit Apps von einer langen Kette von Anbietern abhängig macht, wird in Kauf genommen – schließlich ist nur der vorn, der auch mindestens eine App vorzuweisen hat. Auch die komplizierten Mechanismen, um sein Produkt in den einzelnen Marktplätzen zu platzieren, wird in Kauf genommen – schließlich ist das so …

Dabei wird aber aktuell gerne übersehen, dass es schon längst Abhilfe gibt – die Rettung naht in Form der sogenannten Web Apps: Applikationen, die zumeist einen Browser zur Hilfe nehmen, die aber im Gegensatz zu den handelsüblichen Apps plattformübergreifend sind. Sprich, mit diesen Anwendungen kann der jeweilige Nutzer immer auf die Informationen zurückgreifen, egal welches Endgerät er nutzt, Smartphone mit IOS, Android, Blackberry, iPad, Notebook, Windows, Mac … – diese Web Apps laufen über den neuen Standard html5, der – einfach ausgedrückt – eine eingebaute Erkennungsfunktion hat, die der Anwendung “sagt”, auf welchem Endgerät sie aufgerufen wird und in welcher Auflösung sie nun zu erscheinen hat. Bei geschickter Programmierung kann man das ganze auch so auslegen, dass die Anwendung – ohne Zusatzaufwand – auch innerhalb von Social Media Plattformen wie Facebook aufgerufen werden kann.

Das Keyword hierzu heisst “Responsive” – sprich die Anwendung antwortet auf das Endgerät und reagiert entsprechend. Und das hat Folgen: Weniger Abhängigkeit von regulären Updatezyklen, keine Distributionsabhängigkeit mehr (und da sollten doch gerade Verleger glücklich sein …) und vor allen Dingen eine einfache Bedienung durch den Nutzer.

Der muss sich nämlich keinen Kopf mehr machen, wenn er den Inhalt von XY konsumieren möchte, ob er dafür nun in den App Store, den PlayStore oder zum Blackberry AppStore muss. Und ist es dass nicht, was wir alle wollen – unseren Nutzern unseren Inhalt so einfach wie möglich zur Verfügung zu stellen – und vor allen Dingen selber der Bestimmer sein, wie das geschieht.

Und so sage ich mal voraus: Wir treffen uns in 18 Monaten hier wieder und dann werden wir sehen, die Hochzeit der Apps ist vorbei – die Post App Zeit hat begonnen und Content Produzenten haben wieder mehr Einfluss darauf, wie die Nutzer diesen erhalten.

*Übrigens, diese Seite kommt auch ohne Mobile Theme aus, sie wird über ein sogenanntes “Responsive Theme” gefahren, dass sich je nach Endgerät optimiert anpasst.

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