Google Music …

Square
… ein Selbstversuch
Screenshot meines Google Music Accounts

Gestern war es dann so weit, der 13.11.2012 war dem Google Music Launch in Deutschland vorbehalten. Und da ich ja eh ein Netzjunkie bin, dachte ich, nun, ausprobieren kann man ja mal. Als ausgewiesener Apple Fanboy und Erinnerer an die Zeit, als man Google noch als die Spionagekrake im Netz bezeichnete, gibt es immer noch Vorbehalte, obwohl gerade der Launch von Google+ nicht nur bei mir, sondern bei einer Menge Menschen Google immer mehr als „die Guten“ im Netz da stehen lässt.

Nun bin ich ja eher ein Verweigerer der Cloud, aber als ich zuerst einmal auf der Startseite von Google Music las, dass man 20 000 (in Worten Zwanzig Tausend!!!) Songs kostenlos in der Cloud speichern kann, dachte ich, okay – at least let´s give it a try! Auf der Arbeitsstelle ist eine fette Leitung und so waren dann auch recht fix 6000 Songs hochgeladen. Mit ein bisschen Recherche war auch schnell eine kostenlose App fürs iPhone gefunden und der Heimweg war der Testphase eins – Hören im Auto – vorbehalten. Ich war schon auf der Autobahn, als ich versuchte, die ersten Songs per Cloud anzuhören. ABER: Fehlanzeige, „Operation kann nicht durchgeführt werden.“ Und mein innerer Cloudverweigerer jubilierte, zog den iPod aus der Tasche und lachte sich kaputt als 5 Minuten zeitverzögert dann doch noch ein Songfetzen aus dem iPhone quäkte und damit das iPhone für Minuten lahmlegte. Google Music okay, weil bedienfreundlich und übersichtlich und groß im Umfang, aber die Anwendung geht gar nicht.

Als ich einen Zwischenstopp einlegte und das ganze noch einmal versuchte, klappte es auf Anhieb – ich hab das ganze im Stehen gestartet. Auch heute morgen lief es wunderbar – bei stationären Start. Nun muss ich noch einmal den Wechsel auf der Autobahn ausprobieren (wir wissen ja, Streaming und schnelle Fortbewegung ist ein großes, kompliziertes Thema!) und dann bin ich eigentlich ganz zufrieden – klappt ja ganz gut. Allerdings in einer guten Empfangssituation – Berlin und Umgebung. Auf dem Land wird´s sicher schlecht sein, also ist mein iPod noch nicht in Rente. Aber beim Joggen werde ich jetzt wohl mit dem iPhone Vorlieb nehmen. Der Nachteil der begrenzten Songauswahl bei 16 GB Kapazität fällt durch Google Music einfach weg!

Als ich dann zu Hause mein iPhone an der Anlage angeschlossen hatte und über die Cloud Musik hörte, musste ich allerdings über mich selbst lachen: Musik, die auf mehreren Rechner physisch im Haus vorhanden ist, übers Internet zu streamen, ist ein bisschen schräg und unterstützt auch meine generellen Vorbehalte gegen cloudbasiertes Arbeiten.

Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass mich das Angebot sehr überzeugt hat, Handling gewohnt intuitiv und stimmig – wie eigentlich immer bei Google Diensten. Das Design ist okay, nichts weltbewegendes, aber funktional. Und 20 000 Songs streamen für umme – nun …

Comment

One Reply to “Google Music …”

  1. Nun, mein Datenvolumen ist aufgebraucht … Jetzt schon 2 GB nachgebucht. So kann´s nicht weitergehen …

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