Social Media everywhere?

Square

2012-02-26_1330256563Eigentlich ein definitives „no go“, aber ich muss den Artikel anfangen mit dem Satz: „In Amerika gibt es das schon!“ Und zwar eine riesen Konferenz mit 8 500 Teilnehmern. Veranstalter ist die ASTD, die American Society for Training and Development, also eine Organisation, die sich mit Weiterbildung beschäftigt. Und Thema der Konferenz war das „Lernen mit Facebook und Twitter“ – einen Artikel dazu gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Managerseminare“.

Und in diesem Artikel liest man Sätze, die man eigentlich herausschreien möchte an all die potentiellen Kunden da draussen. Macht man ja aber nicht, deswegen schreibe ich sie einfach hier auf: „Das Verständnis der nachhaltigen Auswirkungen der WEB 2.0 Technologien wird für das Mitarbeiterengagement sowie für das Wachstum und den Erfolg einer Organisation grundlegend sein.“ Um es knapp zu sagen: Wer sich jetzt nicht mit Social Media beschäftigt, guckt in ein paar Jahren in die Röhre! Und diesen Satz hat kein WEB 2.0 Apologet wie Marc Zuckerberg gesagt, sondern der gediegene Präsident der amerikanischen Trainervereinigung ASTD, Tony Bingham.

Auf diesem Kongress wurde noch weiter geredet, über das selbstregulierte Lernen von Mitarbeitern über Social Media, über offenere Führungsstile wegen Social Media und über den zu erwartenden Einfluss von Social Media. In diesem Zusammenhang noch so ein brüllenswerter Satz des Managementberaters Dr. Marc Rosenberg: „Bereits 2014 werden die Digital Natives 47 % der Beschäftigten ausmachen und ein neues Verständnis von Kommunikation und Zusammenarbeit in die Unternehmen tragen. Spätestens dann werden soziale Netzwerke das klassische Telefonverzeichnis ersetzen!“

Und weil es so was in Amerika schon gibt, wissen wir, dass es hier auch bald ankommt. Und es wäre schön, wenn sich die Arbeit mit Social Media auch in Deutschland mehr professionalisieren würde und sich immer mehr Kriterien für einen seriösen Umgang mit sozialen Netzwerken heraus kristallisieren würden.

In diesem Zusammenhang ein kleiner Hinweis in eigener Sache: In Zusammenarbeit mit einer Agentur aus dem Museumsbereich entwickeln wir Strategien für den Museums- und Ausstellungsbereich für den geeigneten Umgang mit WEB 2.0 Technologien – auch ein Bereich, in dem das Interesse an solchen Verfahren sprunghaft ansteigt.

Also, es gibt viel zu tun – wir sind bereit!

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