05th Dez2011

Qualitativ vermarkten

by Markus Dreesen

© Jürgen Nießen / pixelio.de

Im Zusammenhang von Social Media von einer Zeitenwende zu reden, ist beinahe profan geworden. Jeder, der irgendwie mit Öffentlichkeit zu tun hat, nutzt Social Media, jeder Öffentlichkeitsarbeiter hat sich an dialogisches Arbeiten gewöhnt – der eine besser, die andere … Insofern ist das ein blöder Anfang für einen Artikel, aber irgendwie muss man ja auf Fahrt kommen.

Auch kommerzielle Unternehmen haben Social Media für Ihre Zwecke erkannt, die Facebookseite gehört bereits zum Standard und auf Plakaten, die für irgendein Produkt/ Event werben, haben standardmäßig den Link der Facebookseite mit aufgedruckt – den Link der Unternehmensseite dagegen findet man immer seltener.

Allerdings, und jetzt kommt der Punkt, das Problem ist immer noch der direkte ROI bei Social Media. Also, was bringt es, was kann man damit erreichen. Wie kann man mit Social Media wirklich vermarkten?

Und dabei ist es doch eigentlich so simpel. Denn was haben wir gelernt von Google und Konsorten: Wenn Werbung im “redaktionellen” Zusammenhang steht, wird sie um so besser angenommen. Meist wird sie noch nicht einmal als solche wahrgenommen, sondern im bsten Fall als erweiterte “Produktinformation”

Und wenn das Umfeld stimmt, dann stellt man fest, dass nicht nur die Vermarkter Spaß haben, sondern auch die Konsumenten – ein gutes Beispiel sind alle Spielarten von Social Commerce.

Insofern besteht die Aufgabe, Social Media als geeignetes Umfeld zu nutzen, um damit den redaktionellen Zusammenhang zu schaffen, in dem Vermarktung von den Nutzern als Zusatzangebot und nicht als Belästigung empfunden wird. Dass so etwas funktioniert, wissen Kollegen aus dem Radio schon lange – lange vor Social Media – nicht ohne Grund sind Live Reader – also Werbebotschaften, die von den Moderatoren vorgetragen werden – teure Werbeformate mit immenser Wirkungskraft.

Ich selber arbeite derzeit genau an einem solchen Projekt – spannend, weil es längst Gewußtes mit Kreativität und Technik verbindet. Sehr wirkungsvoll!

07th Aug2011

Miss mal!

by Markus Dreesen

© Joujou/ pixelio.de

Es gibt eine neue Strömung – die freut die Mediziner und macht den Mitgliedern Spaß – und kommt (wir ahnen es schon) aus den USA: Quantified Self. Wer den verlinkten Artikel nicht lesen möchte, der sei damit zufrieden, dass es sich bei dieser Bewegung um Menschen handelt, die in allen Lebenslagen sämtliche verfügbaren Parameter messen und diese fein säuberlich in Tabellen eintragen, um Rückschlüsse auf Wohl- oder Unbefinden zu ziehen. Und weil wir im beginnenden 21. Jahrhundert sind, hat diese Bewegung einen starken Internetbezug und die Tabellen werden auf eigens dafür erstellten Plattformen gesammelt – mit den entsprechenden Vernetzungen in die großen Social Media Plattformen. Die Menschen, die kräftig messen, stellen schnell fest, dass sie Verhaltensänderungen mit der Empirie besser in den Griff bekommen. Zaghafte Anfänge solcher Portale kennt man auch hierzulande schon länger, wie z.B. Läufercommunities, in denen man seine Leistung mit Freunden messen kann und diese dann auf den einschlägigen Netzwerken posten kann.

Im November dieses Jahres wird es in Amsterdam die erste europäische Konferenz dieser Bewegung in Europa geben. Das heisst, es ist noch viel Luft in dieser Sache, die Claims – gerade in Deutschland – sind noch nicht abgesteckt.

Und da denkt man als geneigter Berater natürlich gleich an sein eigenes Atbeitsfeld und überlegt sich, dass doch gerade die Kunden aus dem Radiobereich sich immer wieder darüber beklagen, dass gerade das Internet so ein schwer zu bewirtschaftendes Feld wäre und dass man sowieso in Zeiten von Facebook und Co. keine Community Aktivitäten im Netz mehr starten kann.

Dieses Beispiel zeigt: Stimmt nicht! Denn so eine Bewegung birgt tausende Möglichkeiten – gerade für das Radio: Dort hat man die Reichweite, je nach Format auch die Klientel! Würde man die in geeigneten Plattformen, die an große Sendermarken angedockt werden, bündeln, könnte man sogar auch das Thema “Individualisierung” beackern – modifizierte Streams für die Gemütslage, die automatisiert bei etwaiger Dateneingabe angeboten werden …

Und um mein Pulver nicht völlig zu verschießen, verweise ich ab hier auf den freundlichen Berater, der hier kontaktiert werden kann!

 

28th Mai2010

3 Minuten.de

by Markus Dreesen

screenshot 3min.de

Auch wenn die Überschrift das vielleicht vermuten lässt, aber in diesem Artikel geht es nicht um ein Portal über den schnellen Sex, sondern hier geht es um ein neues Portal der Deutschen Telekom AG, das gerade mit einem mächtigen Werbedruck in den Markt gehoben wird. So bin ich auch drauf aufmerksam geworden, diese netten kleinen Postkarten großen Teile, in denen eine Tüte mit Microwellenpopcorn drin war.

Also, 3min.de kommt sehr sparsam daher, wenn man das erste mal drauf ist. Man sieht große Fotos, ein bisschen Flash (wer´s mag …) (weiterlesen…)

04th Jan2010

“Wo bist Du?” – Der neue Trend?

by Markus Dreesen

glückskeksDer Social Media Markt boomt, der Markt ist ein fester Bestandteil von Marketing Strategien und der Markt diversifiziert sich – alles ein gutes Zeichen für ein stabiles Wachstum.

Bisher ging es aber vor allen Dingen in Social Media um zwei zentrale Fragen: “WER bist Du?” und “WAS machst Du gerade?” Hier gibt es wunderbare Spielarten: Blogs, die themengebunden oder als Personality Show daher kommen, Facebook mit seinem ganz eigenen Ductus, Twitter als Plattform für selbsternannte Kurzlyriker und vieles mehr.

Aber am Horizont tut sich eine neue Frage auf: (weiterlesen…)

06th Okt2009

Ein Plädoyer für Qualitätsvermarktung

by Markus Dreesen

verkaufVermarktungsmöglichkeiten im Internet gibt es viele – möchte man meinen. Schaut man sich allerdings auf einschlägigen Internetseiten von Radiosendern (und anderen Internetpräsenzen klassischer Medien) um, findet man eigentlich nur eine Form: Das Banner. Fragt man nach, wie hoch die Gewinnmargen sind, wird meist nur abgewunken – offensichtlich ein weiteres Argument dafür, dass im Internet kein Geld verdient werden kann.

Solchen unsinnigen Argumente freuen natürlich Google und Konsorten, weil sie sich sicher sein können, dass ihr Markt in absehbarer Zukunft ein nicht heiß umkämpfter bleibt, (weiterlesen…)

23rd Sep2009

Twittert Ihr schon oder habt Ihr etwa keine facebook Seite?

by Markus Dreesen

fbtwitter.001Ehrlich, Sie haben doch auch eine facebook Seite, oder nicht? Und wenn Sie dann noch beruflich irgendwie mit Internet zu tun haben, vielleicht jemand aus der IT schon mal in der Kantine getroffen haben, dann haben Sie sicher auch diese Studie empfohlen, nach der 93 % der Social Media Nutzer finden, dass jede Firma eine Präsenz auf einer SM Plattform haben sollte.

Und Twitter? Nun gut, das ist eher was für Paris Hilton und Konsorten, aber es soll ja auch eine Menge seriöser Medien geben, die das nutzen. Und wie nutzen die das? Nun, die twittern halt. Und was ist Twittern?

Ich will hier kein Bauerntheaterskript schreiben, aber noch vor (weiterlesen…)