Redirection PlugIn – WordPress ToolTipp

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Redirection PlugInDie Besprechung des Redirection PlugIn soll mal mit einer Geschichte starten: In einer Redaktionsstube eines großen deutschen Radiosenders wurde „der Online Spezialist“ mit dem Relaunch der Seite betraut. Um nicht ganz unterzugehen, war zum Glück eine betreuende Agentur beordert worden. Als es um das Thema Redirect ging, sagte jener „Online Spezialist“: „Ach, all die alten Beiträge, die interessiert eh niemand. Lass das mal, das brauchen wir nicht!“ Der Verantwortliche der Agentur widersprach vehement und versuchte zu insistieren, dass man sich um das Recirect kümmere. Aber der Beschluss war gefasst. Und zum Glück hat sich der Verantwortliche der Agentur das Ganze schriftlich geben lassen. Nach Relaunch hatte die Seite gerade noch einmal ein Drittel der alten Reichweite und ob sie heute wider auf den alten Werten sind, entzieht sich meiner Kenntnis – ich weiss nur, dass es arger Anstrengung bedurfte, um überhaupt wieder auf die Hälfte der alten Reichweite zu kommen. Was uns das sagen will: Ein anständiger Umgang mit Redirect beim Relaunch einer Website ist unbedingt nötig. Zum einen bringt einem Google sehr viel Traffic auf die Seite über alte Beiträge/ Seite, die dann quasi als Landing Page für die neuen Inhalte fungieren und Google mag es auch gar nicht, wenn eine Seite zu viele 404 Errors ausspuckt – eine Herabstufung ist die Folge! Deswegen ein Grund mehr, sich das Rediretion PlugIn ein wenig genauer anzusehen!

Die Grundfunktionen des Redirection PlugIn

Redirection PlugInGeladen über das WordPress Repositorium findet man die weitergehenden Details alle – sinnvollerweise – unter dem Reiter „Werkzeuge“ im Dashboard von WordPress. Drauf geklickt erhält man sparsame Möglichkeiten – es ist halt nicht alles Gold was glänzt … Das Redirection PlugIn kommt aus mit „Umleitungen“, „Gruppen“, „Module“, „Log“, „404s“, „Optionen“ und „Unterstützung“.

Der erste Punkt ist einfach, hier trage ich einfach meine alte URL ein und weise Ihr eine neue zu. Dabei reicht die Option „nur URL“ für die meisten Anwender aus.  Ich kann das jeweilige Redirect, was so eingegeben wird, auch einer Gruppe zu weisen. Warum, erschließt sich nachher. Jedenfalls kann man unter „Gruppen“ sehen, welches Redirect zu welcher Gruppe gehört. Im Punkt „Module“ machen sich jetzt auch die Gruppen einen Sinn – man könnte sie hier jeweils einem Modul zuweisen. Und von den Modulen gibt es drei: Zuerst die, die nur von Cracks angewendet werden sollte – Nginx – eine serverseitige Umleitung, sehr fix, aber nicht trackbar. Das gleiche gilt für die Methode mit Apache. Dazu muss die .htaccess verändert werden. Das ist auch fix, kann aber auch nicht getrackt werden. Und schließlich kommen wir zu der, die 99% der Menschen hier wählen sollten: WordPress. Dazu braucht nix konfiguriert werden, es ist ein bisschen langsamen, weil vor dem Redirect erst mal WordPress gestartet werden muss, aber dafür haben wir ja das Redirection PlugIn – es soll schön einfach für den Anwender sein. Und das ist es mit dieser Methode. Also, für fast alle ist der Punkt „Module“ nicht interessant. Unter dem Punkt „Log“ kann man sehen, welche Weiterleitung vom Redirection PlugIn wann ausgeführt wurde. Im Reiter 404 werden alle 404´s angezeigt. Das heisßt, auch die, für die keine Redirects definiert sind. Das ist praktisch und dass man diese zusätzlich noch als CSV exportieren kann, ist sogar hübsch!

In den Optionen des Redirection PlugIn kann man ein paar Sachen einstellen, z.B. wie lange die Logs gespeichert werden sollen etc. Aber besonders kann man hier CSV Dateien importieren und diese gleich einer Gruppe zuweisen! Und das kann einem schon mal ein paar Tage Arbeit sparen!

Die Besonderheiten des Redirection PlugIn

Ich habe nach dem Redirection PlugIn recherchiert, weil ich eine Seite einer Praxis neu machen soll. Um die wirklich guten Ratings bei Google mitzunehmen, will ich die alten URLs auch in die neue Seite mitnehmen. Das sind neun. Die kann ich in aller Liebe in das Redirection PlugIn reinhacken und neuen URLs zuweisen. Hat man aber mit Seiten zu tun, die mehrere hundert Beiträge und Seiten haben, wird das ganze eher unübersichtlich. Deswegen ist es gut, dass man im Redirection PlugIn importieren kann. (Eine ganz andere Frage ist es, wie man all die URLs aus der alten Seite exportieren kann. Für WordPress gibt es dafür natürlich ein PlugIn!)

Das ist aber nicht der einzige Anwender Fall für das Redirection PlugIn. Ich habe zum Beispiel auf meiner Seite immer wieder Artikel zu Kursen, die ich off schalte, wenn die Kurse vorbei sind. Dadurch erzeuge ich eigentlich böse 404er. Kann ich mit dem Redirection PlugIn regeln, indem ich ein vorübergehendes Redirect für die Seite einstelle. Dadurch bleiben die Google Juices aktiv und keiner motzt über 404er. Gut!

Das Redirection PlugIn ist sehr sinnvoll, ein bisschen technisch aufgebaut, aber dafür gibt es ja so Seiten wie diese hier, um das ganze zu übersetzen!

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