20th Aug2010

Alles wissen wollen!

by Markus Dreesen

Screenshot von Armano´s Seite

Typisch für Facebook werden Neuerungen klamm und heimlich eingeführt – auch wenn Sie eigentlich  eine kleine Revolution bedeuten: Der neue Hype im Social Media Mark sind GeoTagging und ortsgebundene Statusmeldungen. Plattformen wie Foursquare oder Gowalla sind hier sicher die bedeutendsten.

Immer mehr Menschen nutzen diese Portale und diese Portale haben verstanden: gegen Facebook schwer, mit Facebook geht´s. Und immer öfter erscheinen Statusmeldungen dieser Portale in meiner Facebook Timeline – auch gerne bei Twitter. Also, Menschen haben das Bedürfnis, auch mitzuteilen, WO sie sind.

Und Facebook hat gezeigt, dass sie schnell und gut auf solche Trends reagieren können. Seit der letzten Woche kann man auch in der deutschen Version von Facebook selbst angeben, wo man ist und das auch für seine Freunde tun – eine Einstellung, die automatisch aktiviert ist und bei Nichtgefallen selbst im eigenen Profil abgeschaltet werden muss. (Man könnte jetzt auch eine leidenschaftliche Datenschutzdiskussion darüber anzetteln, hier soll es aber um einen anderen Aspekt gehen.) Wie (weiterlesen…)

03rd Aug2010

Und dann?

by Markus Dreesen

Im Urlaub hat man Zeit. Im Urlaub nimmt man Dinge anders wahr als im normalen Alltag. Direkt neben unserer Bleibe war ein Restaurant. Dieses Restaurant spielte den ganzen Tag Radio – laut. Beim Frühstück auf dem Balkon gut hörbar – der Kaffee nach dem Strand auf dem Balkon untermalt und zwischendurch auch immer wieder in Shops: Radio der Marke AC, das vor allen Dingen 80er spielt, die man doch eigentlich nicht wirklich ernsthaft noch spielen kann (“We Built This City“). Und die Moderatoren spucken solche wirklich emotionsgeladenen Musikverkaufen aus wie “Und das ist der perfekte entspannt durch den Feierabend Stau Song von Maroon 5 …” Man stelle sich den geneigten Musikliebhaber im Geschäft seiner Wahl vor, der nach dem “perfekten entspannt durch den Feierabend Stau Song von Maroon 5″ fragt. Eben!

Aber, stellt man solche Überlegungen innerredaktionell an, bekommt man immer das Totschlagargument: “Das testet aber gut!” Aha!?

Vielleicht wäre es sinnvoll (weiterlesen…)